Michael G. Fritz

Michael G. Fritz

»Eine unbedingte Leseempfehlung. Michael G. Fritz versteht es, seine Geschichten immer tiefer hineinzubohren in Welten, die durchaus keine Fantasiewelten sind. Sie treiben selten ins Unwahrscheinliche ab. Das ist seine besondere literarische Qualität.«

Sächsische Zeitung


Onlinelesung mit Michael G. Fritz: "Auffliegende Papageien"


Gespräch am 12. Juni 2020 im Garten der Buchhandlung Lesezeichen zwischen Undine Materni und Michael G. Fritz über Lutz Seilers Roman "Stern 111" und die Nachwendezeit in Dresden


Wie ist es, wenn die neue Freundin das gleiche Papageien-Tattoo trägt wie die Frau, die einen nach vielen gemeinsamen Jahren verlassen hat. Stellen die beiden farbenprächtigen Vögel einen Zusammenhang zwischen den Frauen her? Sind sie ein Zeichen? Und wofür? Im Zentrum des Romans steht die Geschichte von Arno und Angelika, die sich vor über fünfzig Jahren als Nachbarskinder an der Ostsee gefunden haben. Bis zur Wende waren sie ein Paar. Doch von einem Tag auf den anderen verlässt Angelika ihren Arno mit ihrem Geliebten Gussew. Über seine neue Freundin Lilly findet er wieder die Spur zu Angelika. Noch immer ist sie mit Gussew liiert, der inzwischen Immobiliengeschäfte betreibt. Michael G. Fritz erzählt mit Fabulierfreude gleichnishaft und mit sinnlicher Sprache eine große Liebesgeschichte, in der ein nahezu vergessenes und zugleich einflussreiches Stück untergegangen geglaubter Welt weiterlebt.

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Cover Auffliegende Papageien

Auffliegende Papageien
ET: Oktober 2019

Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2019